Eine ereignisreiche Sitzung erlebten die Teilnehmer der Sitzung der Arbeitsgemeinschaft 2. Basketball-Bundesliga, die 20 Jahre nach ihrer Gründung am Gründungsort Paderborn tagte. Dabei begrüßte AG-Vorstandsvorsitzender Martin Hornberger insbesondere die Meister der Regionalligen aus Wedel, Leverkusen, Würzburg und Weißenhorn. Die Versammlung stimmte unter anderem einem Antrag der TG renesas Landshut zu, der die Übertragung des Landshuter Teilnahmerechts auf den Deutsche Bank Skyliners e.V. vorsieht. Die Frankfurter nehmen damit vorbehaltlich einer erfolgreichen Nachlizenzierung am Wettbewerb der ProB 2009/2010 teil.

AG-Vorstandsvorsitzender Martin Hornberger (3.v.r.) mit (v.l.n.r.) Harald Borst und Klaus Heuberger (vo. / Würzburg Baskets), Jörg Gehrke (Rist Wedel), Jochen Seif (BC Weißenhorn), Birgit Kunel (Bayer Giants Leverkusen) und Kamil Novak (DB Skyliners).
„Das umfangreiche Nachwuchskonzept der Deutsche Bank Skyliners passt sehr gut zu unserem Leitbild der ‚jungen Liga‘. Berücksichtigt man zudem Braunschweig, Breitengüßbach, Ehingen, die Franken Hexer, Leverkusen, Lich, Rhöndorf und Speyer legen mehr als die Hälfte unserer ProB-Bundesligisten ihren Fokus eindeutig auf die Förderung junger Talente“, zeigt sich Martin Hornberger erfreut über die Entscheidung der Versammlung. Eine Teilnahmerechtsübertragung nahm auch der SC Heuchelhof vor, der sein Teilnahmerecht auf die Sport und Event Würzburg Baskets GmbH übertragen hat.
Ebenfalls geregelt wurden Qualifikation und Spielmodus für die ProB-Saison 2010/2011, an der insgesamt 24 Mannschaften teilnehmen werden. Zunächst kann jede der vier Regionalligen zwei Aufsteiger benennen, die ihre Saison auf einem der Plätze 1-3 beendet haben. Sollte eine Regionalliga dieses Kontingent nicht ausschöpfen sind zunächst die zwei Absteiger der ProB-Saison 2009/2010 am Zug, ehe eventuell weitere Regionalligisten in der Reihenfolge ihrer sportlichen Qualifikation eine Teilnahmeberechtigung erhalten können.
Gespielt wird zunächst in zwei nach regionalen Gesichtspunkten (Nord/Süd) eingeteilten Hauptrundengruppen mit je 12 Teams. Die besten acht Mannschaften beider Vorrundengruppen spielen dann in Playoffs (drei Runden) die zwei ProA-Aufsteiger aus, während die vier Absteiger in Playdowns (eine Runde) zwischen den nach der Hauptrunde auf den Rängen 9-12 platzierten Mannschaften ermittelt werden. Sowohl Playoffs als auch Playdowns werden nach dem Modus „Best-of-three“ und bundesweit durchgeführt.
Außerdem beschlossen die Vertreter der Zweitligisten eine digitale Videoplattform zum Austausch der Spielvideos. Diese soll es im zweiten Schritt auch Fans ermöglichen, Spiele ihres Lieblingsvereins downloaden zu können.
Die Saison 2009/2010 beginnt am 26. September und endet am 24. April. Bis auf zwei noch von der 1. Bundesliga für die Teilnahme an der ProA zu benennende Absteiger steht die Zusammensetzung der Spielgruppen fest.
In der ProA treten an: BBC Bayreuth, BG Karlsruhe, BV Chemnitz 99*, Cuxhaven BasCats, ETB Wohnbau Baskets Essen, FC Bayern München, GiroLive-Ballers Osnabrück, proveo Merlins Crailsheim, Saar-Pfalz Braves, Science City Jena, TV 1862 Langen, UBC Hannover*, USC Heidelberg, VfL Kirchheim Knights.
In der ProB treten an: Bayer Giants Leverkusen, BC Scholz Recycling Weißenhorn, BIS Baskets Speyer, Deutsche Bank Skyliners, Erdgas Ehingen/Urspringschule, Franken Hexer, Hertener Löwen, Herzöge Wolfenbüttel, RSVE Stahnsdorf, SC Rist Wedel, SOBA Dragons Rhöndorf, Spot Up Medien Baskets Braunschweig, TSV Breitengüßbach, TV Lich, USC Freiburg, Würzburg Baskets.
* Für den unwahrscheinlichen Fall, dass mehr als die zwei von der BBL zu benennenden Absteiger in der ProA aufzunehmen sein sollten, wurden die ProA-Teilnahmerechte des BV Chemnitz 99 und des UBC Hannover unter Vorbehalt erteilt.
Quelle:
Medien-Information AG 2. Basketball-Bundesliga